Die verzauberten Frauen
Ein Kloster-Eberbach-Krimi
360 Seiten, Maße: 125 x 198 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-753-2, 1. Auflage 21.02.2011
Ex-Kommissar Martin Velsmann genießt die Freuden des Ruhestands im romantischen Rheingau. Doch ein ungelöstes Rätsel aus seiner Kindheit lässt ihn nicht los. Seit Jahrzehnten quält ihn die Frage nach der Bedeutung des mysteriösen Pergaments, das in einem versteckten Grabmal im Zisterzienserkloster Eberbach entdeckt wurde. Woher stammt die Prophezeiung auf dem Pergament und was hat Clemens von Brentano damit zu tun? Wieso sind so viele Menschen hinter dem Fundstück her?
Das intellektuelle Spiel schlägt in blutigen Ernst um, als ein mit archaischer Grausamkeit verübter Mord passiert und sogar Velsmanns Familie bedroht wird. Welche verborgenen Mächte sind hier am Werk? Wieso wollen die offiziellen Stellen alles vertuschen? Wie kann ein uralter Glaubenskrieg heute noch Opfer fordern? Martin Velsmann muss seinen schwierigsten und persönlichsten Fall lösen – und zwar schnell.
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Über Generationen zeichnet Berndt Schulz hier ein epochales Drama, welches seinen Mittelpunkt in einer bedrohlichen Prophezeiung findet. Die verschachtelte Erzählstruktur verliert zu keiner Zeit den Überblick und gönnt sich zudem den heute kaum mehr üblichen Luxus einer ausgefeilten Charakterzeichnung der handelnden Hauptpersonen! Hinzu kommt eine deftige Portion Humor, der aber niemals auch nur eine Spur zu flach eingebracht wird. Wahrhaft poetisch sind die liebevoll erzählten Rheingauer Landschaftsimpressionen.

Berndt Schulz hat eine in sich stimmige Erzählung aus Krimi und Zeitgeschichte geschrieben, die langsam Fahrt aufnimmt - sich dann aber an Spannung und Lesevergnügen immer mehr steigert.

Wer eine Mischung aus Geschichte und spannendem Krimi mag, der sollte „Die verzauberten Frauen“ auf jeden Fall lesen.

Wer Krimis mit regionalem Bezug mag, der ist mit "Die verzauberten Frauen" gut beraten!




