Moderholz
Ein Gartenkrimi aus Frankfurt am Main
192 Seiten, Maße: 125 x 196 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-954-3, 1. Auflage 03.02.2012
„Der Mörder ist immer der Gärtner?“ Zumindest liegt der Schluss nahe, als im Frankfurter Bethmannpark eine Leiche in einem Teich treibt. Denn die Gärtner sind allesamt entlassene Strafgefangene … Aber welche Rolle spielt die geheimnisvolle Schönheit aus besten Kreisen?
Max Horner, Kriminalhauptkommissar a.D., Witwer und leidenschaftlicher Kleingärtner, verbringt einen großen Teil seiner Zeit im Bethmannpark. Er liebt die Schönheit des Parks, die besondere Atmosphäre und die Pflanzenvielfalt. Ein Mord in seinem Arkadien, das ohnehin durch den gefräßigen Eichenprozessionsspinner bedroht ist! Das lässt ihm keine Ruhe – und außerdem zeigt er seinen nassforschen jungen Exkollegen nur zu gerne, was ein alter Stöberhund wie er noch draufhat.

Die Worte, die der Autor nutzt, um die Umgebung, den Park, die Menschen zu skizzieren, sind so reichhaltig, so präzise gesetzt, dass sie den Leser unweigerlich gefangen nehmen.

für Gartenfreunde speziell empfehlenswert

Eine eher stille Geschichte, ein philosophischer Krimi mit "echten" Menschen und ohne überzogene Action, schnörkellos geschrieben mit vielen gärtnerischen Details und regionalen Bezugspunkten. Gut zu lesen, auch wenn man selbst nicht aus der Frankfurter Region stammt.

Ein kleiner, großer Krimi. Und Worte, die uns das Staunen wieder lehren! Ein Buch, das weitreichende Folgen hat. Man schlägt es zu, stellt es ins Regal und doch ist es das noch nicht gewesen. Man möchte nicht nur Max Horner auf seinem weiteren Lebensweg begleiten, sondern auch das Rezept seiner wunderbaren Ginnheimer Gemüsesuppe einmal ausprobieren, einen eigenen Gemüsegarten anlegen und den wunderbaren Park in Frankfurt besuchen.




