Westend Blues
Ein Katharina-Klein-Krimi aus Frankfurt am Main
384 Seiten, Maße: 125 x 196 mm, Broschur, ISBN: 978-3-86680-484-5, 1. Auflage 01.09.2009
Gewinner des Bloody Cover 2010!
Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen. Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.
Unerwartete Hilfe erhält Katharina durch den arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt - mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen ...
Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen. "Westend Blues" ist ihr erster Fall.
Aktuelles

Kleins erster Fall - und gleich der wartet mit unglaublichen Verwicklungen auf. Klasse. Weiter so.

Sex mit Handschellen gleich auf der ersten Seite - na das kann ja heiter werden... Wird es auch. Außerdem noch abgrundtief spannend, vollgepackt mit Action, einer großzügigen Prise Erotik, Ironie, dabei aber auch was fürs Herz und fürs Hirn. [...] Autor Barz schafft seinen Lesern eine eskapistische Oase, die sie nach der atemlosen Lektüre garantiert nur mit großem Bedauern wieder verlassen. Bleibt die Hoffnung, dass es nicht für allzu lang sein wird - angesichts des Cliffhangers am Ende des Romans.

Helmut Barz lässt mit Katharina Klein eine eigenwillige Ermittlerin und starke Persönlichkeit auf die Unterwelt los. Auch die übrigen Charaktere des Romans sind hervorragend gezeichnet, die Geschichte ist spannend und mit ihrem trockenen Humor trotz der immerhin 380 Seiten nie langatmig.

Selten, dass mich ein deutscher Krimi so dermaßen gefesselt hat. Mit Spannung, aber auch spritzigem Humor jagt Katharina Klein quer durch Frankfurt, lässt sich nicht aufhalten, egal von wem oder was. Mit rasantem Tempo führt Helmut Barz den Leser mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung, trotzdem verliert man nicht den Überblick. Der Verlauf der Handlung ist meiner Meinung nach nicht im Geringsten vorhersehbar, sodass wirklich Spannung bis zum bitteren Ende besteht. Und es gibt kein Happyend, dafür ein offenes Ende, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte.

Durch- und ausgelesen. Ratzfatz, in einem Stück alle 380 Seiten. Das muss wohl ein gutes Buch sein, und das ist es auch. Ein Krimi aus Frankfurt mit sehr menschlich gezeichneten Figuren und einer tollen und spannenden Handlung.

Empfehlenswert für Freunde der leichten und doch spannenden Literatur.

Nicht nur nah dran, sondern mitten drin! Gerade, weil dieser Krimi in meiner nächsten Umgebung und meiner Heimat spielt. Ich wurde nicht enttäuscht. [...] Ich habe meine Heimat mit vollkommen neuen Augen gesehen! Für Nicht-Frankfurter ist das Buch aber mindestens genauso gut lesbar.

Helmut Barz lässt seine Kriminalisten ebenso so spannend ermitteln wie Stieg Larsson und auch im WestEnd Blues knistert die Hochspannung zwischen dem ungleichen Ermittlerduo. Der Autor hat durchaus das Potential sich in die erste Riege von Krimi-Autoren für „Whodunit-Thriller“ einzureihen. Die Erwartungen an den zweiten Band werden entsprechend hoch sein. Wem die Larsson-Trilogie gefallen hat, der wird wahrscheinlich auch vom WestEnd Blues nicht enttäuscht sein.

Der Roman ist einfach wunderbar geschrieben, pointenreich, spannend, fesselnd, manchmal ironisch- einfach klasse.

Tolle Charaktere, witzige Dialoge und eine gute Krimihandlung – was möchte der Leser mehr. Das Buch kann ich nur empfehlen!

Mit seinem Frankfurt-Krimi ist Helmut Barz ein packendes Buch gelungen, dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Als Clou hat der Roman ein unerwartetes, offenes Ende, so dass man unbedingt den Fortsetzungsroman lesen sollte.




